Kathrin Leppla

Unternehmensberaterin & Coach

Kathrin Leppla by Ira Kaltenegger

Beraterin & Coach aus Leidenschaft. Neugierig auf Ihr Unternehmen. Auf Sie. 

Offen für Ihre Themen und Anliegen. Allparteilich. Diskret.  


Motiviert – weil mir meine Arbeit Spaß macht. Und ich gerne mit Menschen zusammenarbeite. 

Weil ich keine Angst vor sachlichen und thematischen Diskussionen habe, sondern die beste Lösung will. 

Für Sie.



Seit 2015 selbständige Unternehmerin mit Sitz und Lebensmittelpunkt in Wien. Sehr mobil und europaweit sowie weltweit einsatzbereit. Zur Zeit arbeite ich mit Kunden in Europa, Afrika, Asien und den U.S.A. Erfahrung mit Teamführung und HR Inhalten auf allen Kontinenten (ehemals Teams in Manila (PH), Bangalore (IN), Cairo (EG), Bratislava (SK), Düsseldorf (DE), Mexico City (MX)). Alle Details siehe LinkedIn + Xing.


Aktuelles Beraterprofil gerne auf Anfrage.


Mitglied der Expert Group Human Resource Management der Wirtschaftskammer Wien. 



Coaching-Ausbildungen & Qualifikationen: 

E.S.B.A. Wien  (Coaching Intensiv + Coaching Professional-Lehrgang) 

SySt - Institut München, Prof. Dr. Matthias Varga von Kibéd & Insa Sparrer (Business Training, systemischer Berater)

Dr. Gunther Schmidt (Hypnosystemische Konzepte)

Dr. Stephen Gilligan (Systemische Trance)




Auf der Qualitätsliste von und Mitglied bei SyStconnect - Vereinigung der systemischen StrukturaufstellerInnen.


Zertifiziert als Associate Coach (DBVC) - Deutscher Bundesverband Coaching

Und ganz persönlich...

Jahrgang 1977. 

In den ersten 20 Lebensjahren schon 7 mal übersiedelt. Teilweise innerhalb meiner Geburtstadt Mainz, dann aufs Land, in das Heimatdorf meines Vaters. Aus dem “Stadt-Hochdeutschen” in den pfälzischen Dialekt. Am ersten Schultag in der neuen Klasse habe ich kein Wort verstanden. 


Das prägt – zum einen, wenn man sich immer wieder auf neue Menschen einstellen lernen muss, zum anderen, wenn man mit unterschiedlichen Mentalitäten zusammengebracht wird, ohne selbst Einfluss darauf nehmen zu können. 

Das ist viel Veränderung, und sie war von Anfang an Teil meines Lebens. 


Was ist daraus entstanden?

Vor allem Interesse. Interesse an anderen Sichtweisen. Interessen an Unterschieden. Interesse an Menschen.


Und Respekt:

Dass nicht immer nur ein Weg der “Richtige” sein muss. Sondern es unterschiedliche Möglichkeiten gibt, an wirklich alles heranzugehen.

Dass – auch wenn man anscheinend die gleiche Sprache spricht – es spannend ist zu begreifen, was vielleicht ein anderer damit meint.

Dass es immer Veränderung gibt, und dass sie für Menschen, die nicht von klein an daran gewöhnt wurden, eine sehr große Herausforderung bedeuten kann.

Und – keine Angst zu haben. Vor dem Neuen. Vor der Veränderung. Vor den Menschen. Vor anderen Sichtweisen. 


Wohin haben Interesse und Neugier dann geführt?

Abitur in Kaiserslautern, Studium in Bonn, Utrecht, Düsseldorf. Weil mich so vieles interessiert hat, fiel die Wahl eines Studienfaches schwer. Es wurde dann das, was mir am meisten Spaß gemacht hat, ohne jeden Gedanken an die Zukunft: Geschichte, mittelalterliche Germanistik, und Politikwissenschaft. Und spannend genug: Die Geschichte hat mich gepackt. Wieso? Die Prozesse die abgelaufen sind – sie zu erkennen, zu analysieren, die Wendepunkte begreifen zu können, sie in Zusammenhang zu setzen – hochspannend. Das wollte ich weitermachen, allerdings nicht rückwärtsgewandt, sondern innerhalb von aktuellen Abläufen, in der Arbeitswelt.


Studium finanziert mit vielen Nebenjobs, meistens 3 gleichzeitig. Einer davon im Handwerksbetrieb – viel Einblick, tolle Menschen, hautnah dran. Das hat wieder geprägt. Pragmatisches Herangehen, lösungsorientiert, auch mal über was hinwegsehen zu können. Nichts zu ändern, was gut funktioniert, und einfache Lösungen zu finden für alles, was besser funktionieren muss. Dabei die Wirtschaftlichkeit im Auge zu behalten, sich nicht in schicken Details zu verlieren, die keiner bezahlen will. Das war so wichtig – und so weit weg von der Wissenschaft. Da hab ich mich wohl gefühlt.


Nach dem Studium direkt in ein globales Unternehmen. Hochgearbeitet, von einer Sachbearbeiter-Position über eine Projektleiter-Stelle zu einer Teamleiter-Stelle. Dann die größere Team-Leitung, dann Aufbau einer neuen Abteilung, ja eines neuen Betriebes im Ausland, mit geplanten 60 Mitarbeitern. Aus den 60 wurden 110, aus dem einen Standort wurden zwei. Dann wieder zurück in die Firmenzentrale, und Übernahme der globalen Verantwortung für meine Gesamt-Abteilung. Das hieß: 230 Mitarbeiter an insgesamt 6 Standorten (Philippinen, Indien – mit einem externen Service-Anbieter, Slowakei, Ägypten, Deutschland, Mexico). Ein Riesenbudget. Eine Schnittstelle zwischen 2 großen Funktionen im Unternehmen, der Personal-Abteilung einerseits, den Shared Services andererseits. Jede Woche auf einem anderen Kontinent, weil die Abteilungen noch so neu und noch immer im Aufbau waren.


Nebenher ein 300 Jahre altes Fachwerkhaus restauriert. Mit dem damaligen Mann. Fast alles in Eigenleistung. Mit alten und neuen Materialien. Gemauert. Verputzt. Stromleitungen verlegt. Wandheizung verlegt. Bauphysik gelernt. Böden verlegt. Bäder gestaltet. Möbel gebaut. Vor allem: Viel gelernt. 8 Jahre lang auf der Baustelle gewohnt. Auch das prägt. Alle Gewerke ständig präsent. Neben dem Großkonzern-Job, der damit einhergehenden Fachkenntnis vor allem im Personalbereich, immer wieder der direkte und intensive Kontakt mit selbständigen Handwerksmeistern. Alle blieben gerne auf einen Kaffee. Es wurde viel besprochen, Unternehmer unter sich, über die Probleme in den Betriebsabläufen. Die Herausforderungen. In jedem Betrieb andere, und dennoch ähnlich, vergleichbar.


So kam die Idee. Aus dem Großkonzern auszusteigen. Zu lernen, wie man Unternehmensberatung macht. Dazu ein Jahr in einer kleinen, individuellen Beratung mit sehr hohem Qualitätsanspruch gearbeitet. Immer die Idee der Selbständigkeit im Hinterkopf. Und dann den Schritt zu gehen. Selbst Unternehmerin zu werden.


Berufsbegleitend eine Ausbildung zum Coach absolviert. Weil mich das Thema Coaching seit dem ersten Kontakt mit “meinem” Coach, damals, als das erste größere Team zu leiten war, nicht mehr losgelassen hat. Wie konnte es jemandem gelingen, mir genau die Fragen zu stellen, oder Impulse zu geben, die ich brauchte, um “meinen” Weg zu gehen? 

Nicht einem vorgezeichneten Lösungsweg zu folgen, sondern das umzusetzen, was ich (!!) für richtig hielt – auch wenn ich zu Beginn manchmal vor lauter Bäumen den Wald nicht sah, und mir nicht jedes Thema gleich viel Spaß machte. Mich nicht vor den “unangenehmen” Themen zu drücken, und Risiken sauber einzuschätzen. Mir gezielt da Unterstützung zu holen, wo sie notwendig war, und meine Stärken voll zu nutzen, wo ich mir Raum dafür geschaffen hatte. 

Das wollte ich auch lernen, aufbauend auf meinem Respekt vor Menschen Ihnen nicht nur fachlich aufzuzeigen, was praktikable Lösungen sein könnten, sondern sie durch Impulse zu unterstützen, den für sie besten Weg aus all den Möglichkeiten herauszuschälen. 


Da bin ich jetzt. Mit einem aus meiner persönlichen Geschichte und aus meinen beruflichen Erfahrungen entstandenen Angebot. Als Coach, und als Unternehmensberaterin mit Schwerpunkt auf Prozessmanagement. 


Warum eine so große Spannbreite? Auf der einen Seite große Konzerne sowie kleine und mittlere Unternehmen als Expertin in ihren Prozessen im Personalwesen zu beraten. Weil ich das jahrelang durchgeführt und verantwortet habe, in einem großen, globalen Unternehmen. Das ist meine Fachkenntnis. Auf der anderen Seite mein grundlegendes Verständnis von betrieblichen Abläufen und meine langjährigen Erfahrungen mit Handwerksbetrieben auch Unternehmern zugänglich zu machen, die vielleicht nicht sofort auf die Idee kommen, Unternehmensberater einzusetzen. Weil das immer so überdimensioniert klingt. Nach hohen Kosten und Lösungen, die man entweder schon vorher kannte, oder die eh nicht praktikabel sind. 

Ich glaube, es geht auch anders. Pragmatisch. Individuell. Lösungsorientiert. Zu einem fairen Preis. Und immer zum Kundennutzen. Auch für kleinere Unternehmen oder Vereine. 


Ich freue mich auf Sie!